Gartenpflege und Tipps: November

Welche Gartenarbeiten sollten im November noch vorgenommen werden?

Im November begibt sich der Garten langsam in den Winterschlaf. Doch zuvor gibt es für den Gärtner noch einiges zu tun. Insbesondere geht es darum, empfindliche Pflanzen vor dem Frost zu schützen und den Boden für das kommende Frühjahr vorzubereiten.

Jetzt empfindliche Pflanzen vor Frost schützen.

Die meisten Pflanzen im Garten überstehen Fröste problemlos, denn tiefe Temperaturen schaden ihnen kaum. Jedoch kommt es immer wieder zu Schädigungen, da die Kombination von Frosttemperaturen, nassem Boden und starker Wintersonnen-Einstrahlung Pflanzenzellen platzen lässt. Der gewissenhafte Gärtner beugt diesen Extremen vor. Bastmatten, die um empfindliche Gewächse gebunden werden, halten Feuchtigkeit und Wintersonne ab. Alternativ können Jutesäcke oder Vlieshauben verwendet werden. All dieses bieten die großen Garten Online Shops in den unterschiedlichsten Größen und Formen an. Baldur-Garten.de, Gärtner Poetschke.de und Tom-Garten.de, um nur drei Beispiele zu nennen.
Fichtenzweige schützen das Wurzelwerk, wenn sie über den Boden gelegt und mit dem Ende in die Erde gesteckt werden. So können sie nicht wegwehen.

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Bäume und Rosengewächse zurückschneiden.

Gartentyp-de Chrysanthemen TrioObstbäume, wie der Apfel- oder Kirschbaum können direkt nach der Ernte geschnitten werden. Alle weiteren Laubbäume sollten erst nach dem letzten Laubabfall zurückgeschnitten werden. Je nach Witterung kann dies auch erst Anfang oder Mitte November der Fall sein. Außer bei Ahorn, Walnuss- und Birkenbäumen, die jetzt zurückgeschnitten werden sollten, ist bei anderen Bäumen ein Rückschnitt bis Ende Februar möglich. Rosengewächse sollten im Herbst nur etwas zurückgeschnitten werden.

Das Laub der Bäume sollte regelmäßig zusammengerecht werden. Dieses kann beispielsweise auf den Kompost gegeben oder zu einem separaten Haufen zusammengefegt werden, der dann als Unterschlupf für Igel dient. Auf Beeten kann das Laub belassen werden, dient es dort doch als natürlicher Dünger sowie als leichter Frostschutz.

Balkon- und Kübelpflanzen winterfest machen.

Kübelpflanzen und Balkonkästen können mit einer Luftpolsterfolie oder Vlies versehen, aber auch in Jute gepackt und an einem windstillen Ort aufgestellt werden. Besser ist es allerdings, sie gleich in den Keller oder zumindest ins kühle Treppenhaus zu stellen, sofern ausreichend Platz vorhanden ist. Zitruspflanzen, die hier bei uns nicht heimisch sind, sollten spätestens im Oktober in ein warmes Quartier, beispielsweise auf die Fensterbank im Wohnzimmer, umgesiedelt werden. In regelmäßigen Abständen sollte die Feuchtigkeit des Bodens kontrolliert und eventuell etwas nachgegossen werden.

Wer einen Oleander im Garten stehen hat, sollte ihn spätestens im Oktober in den Keller oder ins Treppenhaus stellen. Wohnen im Haus kleine Kinder, wird er in der kalten Jahreszeit generell in den Keller verbracht. Eine Palme hingegen braucht Licht und ist deshalb im Wintergarten oder aber auch in einem lichtdurchfluteten Treppenhaus gut aufgehoben.

Sollte kein ausreichender Platz vorhanden sein, ist es ratsam, sich bei hiesigen Gartenbauunternehmen zu erkundigen, ob diese eine Überwinterungsmöglichkeit für Pflanzen anbieten.

Teich, Brunnen und Co. wintersicher machen.

Wer einen eigenen Brunnen nutzt oder im Garten Wasserspiele installiert hat, sollte das Wasser jetzt abstellen und die Leitung ausleeren. So wird die Gefahr eines Frostschadens verringert. Auch die Wasseruhren müssen jetzt gut vor Kälte gesichert werden.

Welche Arbeiten stehen noch an?

Buchsbäume und Kirschlorbeersträucher sollten auch bei erstem Bodenfrost gewässert werden, da sie sonst leicht vertrocknen. Hortensien sollten im ersten Winter durch eine Schicht Reisig abgedeckt werden. Dies gilt auch für Rosensträucher. Als Abdeckung können beispielsweise Tannenzweige, die bei der Herstellung von Gestecken und Kränzen übrig bleiben, Verwendung finden.

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